Grundlagen des Judentums
Grundwissen über Religion(en)
Tallit
Foto: pixabey-com
Die Mesusa
Jom Kippur
Der Tempelberg mit Klagemauer
Die Torarolle
Torarolle
Foto: Merlin- handgeschriebene Rolle aus Pergamentpapier
- hebräischer Text der fünf Bücher Mose
- wird im Schrank in der Synagoge aufbewahrt
- Im orthodoxen Judentum ist die Tora das offenbarte Wort Gottes und im liberalen Judentum (Reformjudentum) ist die Tora ein grundlegendes Werk des jüdischen Glaubens, deren Vorschriften aber zeit- und kontextgebunden ausgelegt werden können
Eine jüdische Hochzeit
- wird unter einem Baldachin (Chuppa) gefeiert
- Braut und Bräutigam trinken aus einem Becher Wein
- Bräutigam zertritt zum Abschluss ein Glas
Mikwe
Das Holocaustmahnmal in Berlin...
Rosh ha-Schana
- ist der jüdische Neujahrstag
- zu Beginn wird der Schofar (Widderhorn) geblasen
- Äpfel mit Honig werden verschenkt
Sukkot
Der Schabbat
Bat Mizwa/Bar Mizwa
Der Rabbi
- ist der Vorsteher einer jüdischen Gemeinde
- leitet den Gottesdienst in der Synagoge
- hat seelsorgerische und religionsgesetzliche Aufgaben
- in liberalen Gemeinden gibt es auch Rabbinerinnen
Der Davidstern
Kleidung
Die Synagoge
Pessachfest und Sederabend
Der Sederabend – Die Haggada
Der Sederabend – Der Sederteller
Der Sederteller
Foto: Yoninah- Maror – ein Bitterkraut zur Erinnerung an die Knechtschaft in Ägypten
- Seroa – Lammkeulenknochen als Erinnerung an die Opferung von Tieren im Jerusalemer Tempel
- Charosset – Apfelstückchen und Datteln mit Nüssen oder Mandeln, als Symbol für den Lehm, aus dem die Israeliten in Ägypten Ziegel herstellen mussten
- Chaseret – ein zweites Bitterkraut, das zusammen mit dem Charosset gegessen wird
- Karpas – Sellerie, Radieschen oder Kartoffeln als Frucht der Erde, symbolisiert die harte Arbeit in Ägypten
- Beitzah – ein gekochtes Ei, als Zeichen der Gebrechlichkeit menschlicher Geschicke, aber auch der menschlichen Fruchtbarkeit
Der Sederabend – Vier Fragen
- Frage 1: Weshalb wird als Vorspeise ein Stück Gemüse in Salzwasser eingetaucht?
Das Salzwasser erinnert an die vielen Tränen der Angst und Verzweiflung, die die Kinder Israels als Sklaven vergossen haben. - Frage 2: Warum gibt es am Sederabend nur Mazzen?
Die Kinder Israels mussten einst mitten in der Nacht ganz plötzlich fliehen. Daher blieb ihnen keine Zeit, ihr Brot fertig zu backen. So nahmen sie es noch ungesäuert mit auf die Flucht. Diese halbfertigen Brote heißen Mazzen. Sie erinnern Juden während der ganzen Pessachzeit an die Flucht aus Ägypten. Mazzen sind damit auch ein Symbol für Selbstlosigkeit und Bescheidenheit. - Frage 3: Wozu gibt es die bitteren Kräuter?
Der bittere Geschmack der Kräuter erinnert daran, wie bitter und schwer das Leben für die Israeliten in der Sklaverei in Ägypten war. - Frage 4: Warum entspannen wir uns und essen auf der linken Seite wie die Könige?
Beim Trinken lehnen sich die Juden mit der linken Seite an eine Sessellehne oder eine andere Stütze an. Dieses Ritual ist ein Zeichen der Freiheit. Es erinnert daran, dass Gott die Israeliten aus Ägypten herausgeführt hat. Dieser Brauch stammt aus der Antike. Damals lagen freie Menschen bei den Mahlzeiten auf gepolsterten Liegen. Sie aßen und tranken also in einer sehr bequemen und entspannten Haltung. Sklaven mussten dagegen stets abrufbereit sein. Sie durften nur sitzen.
Koscher
- ‚Rein‘ (Trennung von Milch & Fleisch; Verbot von Schweinefleisch und ‚Schuppentieren‘ etc.)
Literatur- und Quellenverzeichnis
- Wichael Wermke (Hrsg.): Warum religiöse Bildung? ..., Weimar 2018, 78-81 und 92-98.
- Anna Wills/Nora Tomm: Das Wimmelbuch der Weltreligionen, Weinheim/Basel 2017.
- Internethinweis für die Besprechung des Themas Judentum: http://www.kidsweb.de/religionen_spezial/judentum/judentum.htmlExterner Link
http://www.religionen-entdecken.de/anleitungen/startseiteExterner Link (auch zu Christentum und Islam) - Internethinweis zur Nachbereitung: Judentum erklärt – in (fast) 5 Minuten: https://www.youtube.com/watch?v=NeZ8z7YiJdUExterner Link