Sketchzeichnung von Kindern in Häusern

Coronavirus

Hier finden Sie Aktionen, Angebote und Materialien für Schulen und Kitas
Sketchzeichnung von Kindern in Häusern
Foto: congerdesign, pixabay.de, CC0

Wichtig - Mitmachen - für unseren Alltag

Logo Corona-Kita-Stuide Foto: DJI - Deusches Jugendinstitut
Monatsbericht März 2021: "Die dritte Welle der Coronapandemie ist in der Kindertagesbetreuung deutlich sichtbar." so beschreibt es das DJI.

Aktuelle Berichte

Corona-KiTa-Studie: Ein Aufruf zur Teilnahme am bundesweiten Kita-Register des Deutschen Jugendinstituts.

Corona-Kita-Studie

Ergebnisse

Corona-KiTa-Dashboard

Good Practice-Beispiele: So gestalten Kitas und Schulen die Arbeit während der Corona-Zeit

Playmobilfiguren stehen am Tisch. Foto: Pixabay.de, CC0
Kinder- oder Schüler*innengremien - Partizipation in Zeiten von Corona?

Aktuell wird die Arbeit des Kinder- und Schüler*innenrats als besonders wichtiger Teil des Kita- oder Schullebens erlebt, nur braucht es angepasste Wege.

  • Die Kinder- oder Schüler*innengremien unterstützen zur Zeit Einrichtungen und Schulen bei der Informationsweitergabe, denn sie kennen die Informationskanäle gut.
  • Fachkräfte und Lehrer*innen erfahren durch die Kinder- oder Schüler*innengremien von den aktuellen Anliegen/Probleme/Vorschlägen der Kinder und Schüler*innen und besprechen, diskutieren und prüfen gemeinsam Umgangs- bzw. Coronaregeln.
  • Kinder und Schüler*innen der Gremien übernehmen Verantwortung für die Einhaltung der Coronaregeln.

Die Kinder- oder Schüler*innengremien finden gerade in Coronazeiten regen Zuspruch und kreative Lösungen wie digitale Lerngruppentreffen, Ideen für Informationsketten, Briefkästen im Außenbereich u.v.m. Sie wünschen sich, dass sie von Entscheidungsträger*innen in die Planungen einbezogen werden, denn sie können viel beitragen.

Kastanienfiguren stehen auf einer Mauer Foto: Arbeitsstelle KuRs.B
Grüße aus der Kita und Schule in den Ort oder die Stadt tragen

Eltern und Großeltern können gerade nicht wie gewohnt in die Einrichtungen. Eine Kita hatte die Idee die Bastelarbeiten und Bilder einfach nach draußen zu bringen. Sie gehen dazu mit den Kindern in den Ort und suchen geeignete Plätze für kleine Ausstellungen. Die Menschen reagierten sehr erfreut darauf.

Briefe an die Kinder und Familien

Erzieher*innen schicken derzeit regelmäßig E-Mails oder richtige Briefe an die Kinder, die gerade nicht zu ihnen kommen dürfen. Neulich wurden zum Beispiel ein Kochrezept geschickt , "Pfannkuchen mit selbergemachtem Apfelmus".

Screenshot Instagram zur Aktion Postkarten gegen Einsamkeit Screenshot: @MarieNova Screenshot: https://www.instagram.com/p/B-hlOhuqIK7/
Post gegen Einsamkeit - in Verbindungen bleiben

Durch die Corona-Pandemie dürfen viele Menschen in Wohn- oder Pflegeeinrichtungen aktuell keinen Besuch empfangen. Neben Senior*innen betrifft das auch viele Kinder und Jugendliche, welche eine körperliche oder kognitive Einschränkung haben. Verschiedene Aktionen bieten die Möglichkeit, Postkarten oder Briefe gegen Einsamkeit an verschiedene Einrichtungen zu schicken.

In Jena ist Marie Nova (Instagram) besonders aktiv.

Auf ihrer Instagramseite @Marienova hat sie die "Postkarten gegen Einsamkeit" Aktion ins Leben gerufen. Die Einrichtungen und die gewünschte Anzahl an Postkarten werden im zugehörigen Post im Feed benannt. Zusätzlich kann man sich gratis Postkarten downloaden und selber ausdrucken.

Um den Beitrag und die Adressen sehen zu können, benötigen Sie einen Instagram-Account.

Kinderbilder am Zaun einer Jenaer KiTa Foto: Arbeitsstelle KuRs.B
Aktion "Kita-Zaun"

Eine Jenaer Kita hat Ihre Kinder dazu aufgerufen sich an der bundesweiten Aktion zu beteiligen und ein Bild über die aktuelle Situation zu malen/basteln und an den Kita Zaun zu hängen. So möchte die Kita ganz kontaktlos mit ihren Schützlingen in Verbindung bleiben und gleichzeitig zur kreativen Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation anregen. Es befinden sich schon einige Kunstwerke am Zaun. Vielleicht wäre diese Aktion auch etwas für Ihre Kita!

Pädagogische Beziehungsgestalten im Kontext von Distanz und Digitalisierung

Die pädagogische Beziehungsgestaltung oder eine gute Lehrer*in-Schüler*in-Beziehung ist gerade in Coronazeiten wichtig aber gleichzeitig auch herausfordernd. Gerade das Lernen in Distanz braucht zur Gestaltung von Entwicklungs- und Lernsituationen eine bewusste professionelle Beziehungsgestaltung. Anregungen und Unterstützung liefert die Broschüre "16 Tipps zur professionellen Beziehungsgestaltung im Kontext von Distanz und Digitalisierung" [pdf, 654 kb] [pdf, 654 kb] des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung u. Medien (ThILLM) von 2020. Die Broschüre steht im Portal des TILLMs zur Verfügung.

Organisation des Regelbetriebs in Ihrer Einrichtung - Alltag gestalten​

Die Corona-Fallzahlen nehmen aktuell wieder stark zu. Aber inzwischen haben Sie viele Erfahrungen in der Gestaltung des Alltags unter Pandemiebedingungen in Ihrer Einrichtung gesammelt. Und doch wird die Praxis herausfordernd bleiben. Umso mehr sind die pädagogischen Ziele gerade jetzt:

  • die Beziehungen zu den Kindern, Schülern sowie deren Eltern aufrechtzuerhalten,
  • die (emotionale) Stabilität durch gewohnte Rituale und Strukturen zu erhalten und zu unterstützen,
  • Möglichkeiten zu schaffen, sich zum Lebensalltag und zu den Erfahrungen auszutauschen und
  • altersgerechte Anregungen für die Alltagsgestaltung und Bildung in der Einrichtung und zu Hause zu bieten.

Wir unterstützen Sie, damit Sie auch in Zeiten von Corona kultur- und religionssensibel arbeiten können. Neben den hier bereitgestellten Informationen und Materialien steht Ihnen unser Team sowie unsere pädagogische Prozessbegleitung zur Verfügung.

 

Ein Kind desinfiziert sich die Hände. Foto: Pixabay, CC0
„Kitas in Zeiten der Corona-Pandemie – Praxistipps für die Kindertagesbetreuung im Regelbetrieb"

Diese interaktive Broschüre des Bundesfamilienministeriums und des Bundesgesundheitsministeriums wird fortlaufend aktualisiert. Sie enthält aktuelle verlässliche Informationen, wichtiges Hintergrundwissen sowie relevante Links zu den Vorgaben der Länder und zu aktuellen Studien.

Sie wird für Ihre Organisation des Regelbetriebs veröffentlicht und ist auch als PDF oder Druckversion erhältlich.

 

Es sind gemalte Figuren sowie ein gemalter Corona-Virus zu sehen. Foto: Pixabay, CC0
Mehrsprachige Informationen zum Coronavirus für Familien und Fachkräfte

Sie möchten, dass alle Familien Ihrer Schule und Einrichtung zu den Hygienebestimmungen, Corona-Symptome und Präventionen gut informiert sind? Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge hat hierfür mehrsprachiges Material erstellt.

Mehrsprachige aktualisierte Informationen finden Sie beim BumF e.V.

Digital arbeiten - in Distanz lernen

Ein Laptop steht auf einem Holztisch. Foto: Pixabay, CCO
Digitale Anwendungen für die pädagogische Arbeit in Pandemiezeiten

Das Deutsche Rote Kreuz stellt eine gute Übersicht zu den aktuellen digitalen Anwendungen, Systemen oder Plattformen bereit, die Sie für Ihre Arbeit in den Schulen und Einrichtungen, für Gespräche, Beratungen usw. nutzen können. Es gibt inzwischen ein großes Angebot und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, aus denen Sie sich das Passende heraussuchen können.

Unsere Erfahrung ist, dass es etwas Zeit braucht, bis sich ein vertrauter und sicherer Umgang mit den neuen digitalen Möglichkeiten einstellt. Es hilft, wenn zum Ausprobieren und Experimentieren die Möglichkeiten und Zeit frühzeitig vorhanden sind.

"Digitale Anwendungen im Homeoffice" vom Deutschen Roten Kreuz e.V., Berlin, 2020.

 

Es steht ein geöffneter Laptop da. Foto: Claudia Salooja-Günz, KuRs.B
Laptops für das Homeschooling

Was tun, wenn technische Voraussetzungen nicht gegeben sind? Die Umstellung auf digitales Lernen kann zum Ausschluss und zu Benachteiligung führen.

Hier können verschieden Möglichkeiten vermittelt werden: Private Initiativen vermitteln IT-Spenden, es können Anträge beim Jugendamt, Jobcenter oder Sozialamt gestellt werden und Stiftungen haben Förderprogramme gestartet.

Informationen finden Sie auf der Internetseite des BumF e.V. , Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge für geflüchtete Kinder, Jugendliche und Heranwachsende e.V., (BumF), Berlin, 2020

 

Forschung zu den Auswirkungen des Distanzlernens

Dr. Benjamin Dreer (Uni Erfurt) und Prof. Dr. Bärbel Kracke (FSU Jena) haben die ersten Ergebnisse Ihrer "Befragung von Thüringer Lehrer*innen während der durch die Corona-Krise bedingten Schulschließungen 2020" publiziert.

Wie wird die aktuelle Situation von den Lehrkräften wahrgenommen? Wie führen sie das Distanzlernen durch, welche Mittel stehen ihnen hierfür zur Verfügung und wie bewerten die Lehrenden diese Mittel? Die Ergebnisse wurden in Form eines Berichtes publiziert, welchen Sie hier kostenfrei downloaden können.

In Verbindung bleiben

Friedrich nimmt an einer Videokonferenz seiner KiTa teil Friedrich nimmt an einer Videokonferenz seiner KiTa teil Foto: Arbeitsstelle KuRs.B

Egal ob mit den Freunden oder gleich der ganzen Kita: Auch die ganz Kleinen können per Video-Chat in Verbindung bleiben. Mit Programmen wie Skype oder Zoom, FaceTime (nur Apple Geräte) sowie den gängigen Smartphone Chat-Programmen (Whatsapp, Threema) sind Videotelefonate möglich.

  • Informieren Sie sich vorab über Sicherheitslücken und Datenschutz (vor allem bei dem Programm Zoom), damit Ihre Kinder sicher miteinander in Kontakt bleiben.
  • Wenn Ihr Kind und Sie gemeinsam während eines Video-Chats kommunizieren und beisammensitzen, entstehen vielseitige Wahrnehmungsebenen, die Ihr Kind in der Aufnahme und Verarbeitung von Eindrücken unterstützen können.

Mit Kindern über Corona sprechen

Unter den folgenden Links finden Sie Hinweise und Tipps, wie das Thema Corona bei und mit Kindern angesprochen werden kann.

https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/coronavirus-acht-tipps-mit-kindern-darueber-zu-sprechen/212392

https://pola-magazin.de/corona-kinder-aufklaerung/

Lesen

Drin-bleib-Monster Foto: Sophia M. Phildius www.drin-bleib-monster.de

Kinderbuch "Drin-bleib-Monster - Alma hat coronafrei"

Die Illustratorin und Autorin Sophie Phildius hat zusammen mit Autorin Claudia Müller ein digitales Kinderbuch zum Thema geschaffen. Die Geschichte wird fortlaufend weitergeschrieben und durch Drin-bleib-Materialien wie Ausmalbilder ergänzt.

Sie können das Kinderbuch kostenfrei unter: https://www.drin-bleib-monster.de/ lesen. Das Buch wird für Kinder ab 4 Jahren empfohlen.

Es ist ein Teddy zu sehen. Foto: Pixabay.de, CC0
"Aufregung im Wunderwald" - mit Kindern zu ihren Erfahrungen ins Gespräch kommen

Die Geschichte [pdf, 974 kb] begleitet auf kindgerechte Weise die Erlebnisse wärend einer Pandemie. Im Wunderwald lebt Ben, der kleinen Bär und wir erfahren, wie sich für ihn die Zeit ohne Kita und inmitten der Sorgen anfühlt.

Mit dieser Geschichte ergeben sich gute Möglichkeiten mit Kindern über ihre Erfahrungen und Gedanken ins Gespräch zu kommen.

Erzählt von Björn Enno Hermans und ilustriert von Annette Walter, 2020.

Hören

Kind mit Kopfhörern auf dem Kopf Foto: jonas mohamadi, pexels.com, CC0

Hörgeschichten für Kinder kostenlos Downloaden

Die Kurzgeschichte.de bieten altersgerechte Hörgeschichten für Kinder bis 12 Jahren. Unter verschiedenen Rubriken von Abenteuer über Märchen bis Wissen finden sich kurze Texte für verschiedene Altersgruppen.

Geschichten live hören

In der digitalen Wuselstunde für Kinder werden zweimal am Tag spannende und vielfältige Geschichten aus Kinderbüchern live vorgelesen: um 11 Uhr für die 4-7 jährigen, um 15 Uhr für die 7-10 jährigen Kinder.

https://wuselstunde.de/

Aktion "Die NAHbarn"

Die Initative "Die NAHbarn" hat das Ziel, Einsamkeit bei Senior*innen zu bekämpfen. Normalerweise vermittelt das Projekt Besuche bei älteren Menschen; da dies durch die Corona-Krise nicht möglich ist, werden aktuell Telefonate vermittelt. Wenn Sie und/oder Ihre Kinder einem älteren Menschen etwas Nähe durch ein Telefonat schenken möchten, finden Sie weitere Informationen unter: https://www.tausendtaten.de/

Kita-to-go

Der Anbieter Hooray Box hat ein Kita-to-go Programm für Eltern in der Heimbetreuung entwickelt. Das Material wird digital angeboten.

Anmeldung und Information finden Sie direkt unter https://www.hooraybox.de/kita-to-go

Kindergottesdienst "Sonntagsretter"

Pfarrerin Nina Spehr bietet bei JenaTV Kindergottesdienste an. Diese können Sie entweder bei JenaTV direkt anschauen (TV oder Stream) oder im Nachhinein in der Mediathek oder bei Youtube. Die kommenden Termine und vergangenen Sonntagsretter finden Sie hier: http://melanchthonhaus-jena.de/beitraege/

Aktion "Regenbogenfenster"

Buntstifte in verschiedenen Farben Foto: Miguel Á. Padriñán, pexels.com, CC0

In Deutschland verbreitet sich aktuell die Idee, zusammen mit den Kindern Regenbögen zu malen und in die Fenster zu hängen. Vor allem Kleinkinder verstehen oft noch nicht, dass zur Zeit alle Kinder Zuhause sind und nicht auf die Spielplätze, in die Kindertageseinrichtungen oder zu Veranstaltungen dürfen. Durch die Regenbögen in den Fenstern wird genau das visualisiert. Auf Familienspaziergängen können Kinder die Regenbögen zählen und sehen so, wie viele Kinder in der gleichen Situation sind wie sie. So entsteht ein neues Gefühl des Verbundenseins.

Bei den Regenbögen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es kann gemalt oder gebastelt werden. Am Ende sollte der Regenbogen gut sichtbar in einem Fenster zur Straßenseite aufgehängt werden, damit andere Kinder ihn beim Spazierengehen sehen.

Besonders präsent ist die Idee in den Sozialen Netzwerken. Bei Instagram findet man die Aktion unter anderem unter den Hashtags: #Regenbogenfenster und #RegenbogengegenCorona. Auch bei Twitter findet man die Kunstwerke unter dem Hashtag #RegenbogengegenCorona. Auf Facebook lädt die öffentliche Gruppe "Regenbogen - Fenster #Wirbleibenzuhause" dazu ein, die Kreationen zu teilen.

 

Aktion "Steinkette"

Steinkette an der Saale Foto: Arbeitsstelle KuRs.B

In Thüringen gibt es die "Stein-Challenge". Was in Erfurt begann, breitet sich nun über das ganze Bundesland aus. Kinder bemalen einen Stein und legen ihn an die Steinkette in ihrer Stadt an (oder beginnen sie). Das Ziel: Die Verbundenheit über die Steine einmal quer durch Thüringen visualisieren. Mehr Informationen zur Aktion finden Sie bei Antenne Thüringen.

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